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Mit Hilfe aus Europa Russland will Sonde auf Jupiter-Mond absetzen

Russland will bis 2030 eine Sonde auf dem Jupiter-Eismond Ganymed absetzen und dafür eine Raumfähre aus Europa als Taxi nutzen. Die Raumfahrtagentur Esa findet die Idee faszinierend, denkt aber noch darüber nach.
30.08.2012 - 18:25 Uhr Kommentieren
Auf der Oberfläche von Ganymed, dem Eismond des Gasriesen Jupiter, herrschen minus 160 Grad. Quelle: ap

Auf der Oberfläche von Ganymed, dem Eismond des Gasriesen Jupiter, herrschen minus 160 Grad.

(Foto: ap)

Moskau Russland möchte gemeinsam mit der Europäischen Weltraumbehörde Esa eine große Wissenschaftsmission zum Jupiter-Eismond Ganymed starten. Bis zum Jahr 2030 will das Land auf dem aus Gestein bestehenden Himmelskörper mit einer Oberflächentemperatur von minus 160 Grad Celsius eine Messsonde absetzen. Das verkündete ein Mitarbeiter der Raumfahrtbehörde Roskosmos am Donnerstag nach Angaben der Agentur Itar-Tass in Moskau. Ziel sei es, das Magnetfeld des Jupiter-Monds zu analysieren und nach möglichen Lebensformen zu suchen.

Die Esa hatte vor kurzem beschlossen, im Jahr 2022 eine Sonde von Kourou aus in Richtung Jupiter zu schicken. Die Mission „Jupiter Icy Moons Explorer“ („Juice“) gelte den Galileischen Monden Io, Europa Ganymed und Kallisto des Planeten. Die Sonde soll die Gegend 2030 erreichen.

Die Europäer diskutieren gerade darüber, ob sie die russische Sonde bei ihrer Mission mitnehmen. „Das wäre eine faszinierende Möglichkeit. Wir überprüfen den Vorschlag der Russen“, sagte Paolo Ferri, Leiter Planetare Missionen beim europäischen Satellitenkontrollzentrum Esoc in Darmstadt.

„Wir hoffen sehr, dass es klappt. Dann wird es eine großartige Mission“, ergänzte Dmitri Titov von der Esa-Programmdirektion für Wissenschaft. Die Esa hatte im Juni offiziell andere Länder zur wissenschaftlichen Mitarbeit an der „Juice“-Mission eingeladen.

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