Kurz: Start-up von Österreichs Ex-Kanzler erreicht Milliardenbewertung
San Francisco. Die Bewertung des israelischen Cybersicherheits-Start-ups Dream steigt nach einer neuen Finanzierungsrunde auf rund 1,1 Milliarden Dollar. Wie das Handelsblatt erfuhr, konnte das Start-up in einer vom US-Wagniskapitalgeber Bain Capital angeführten Series-B-Runde knapp 100 Millionen Dollar einnehmen. Dream steigt damit nur gut zwei Jahre nach der Gründung in die Riege der sogenannten Einhörner auf, also Start-ups mit einer Milliardenbewertung.
Einer der drei Mitgründer von Dream ist der frühere österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz. „Für uns ist das ein wichtiger Meilenstein“, sagte Kurz dem Handelsblatt. Dream widme sich dem „Schutz kritischer Infrastrukturen, Unternehmen und ganzer Staaten“, auch mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI). Mit dem nun eingenommenen Geld wolle man „den Wachstumskurs beschleunigen“.
Etwa 130 Millionen Dollar an Aufträgen hat Dream nach eigenen Angaben in den Büchern. Bis zum Jahresende peilt das Start-up einen Umsatz von 100 Millionen Dollar an und ist dem Vernehmen nach bereits profitabel. Details zu Gewinn und Marge nennt Dream nicht. Die Wagniskapitalfonds Group 11 und Aleph der israelischen Investoren Michael Eisenberg und Dovi Frances beteiligten sich erneut an der Runde.