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KurznachrichtendienstTwitter-Chef Musk sucht angeblich aktiv nach Nachfolger

Eine Mehrheit der Nutzer hatte dafür gestimmt, dass der Milliardär nicht länger Twitter-Chef bleiben soll. Noch hat er sich nicht zu dem Ergebnis geäußert. 20.12.2022 - 18:25 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Der Milliardär hatte die Twitter-Nutzer darüber abstimmen lassen, ob er Chef des Unternehmens bleiben soll.

Foto: dpa

New York. Elon Musk bemüht sich laut einem US-Medienbericht schon länger um einen neuen Twitter-Chef. Die Suche nach einem Nachfolger sei schon vor der von Musk selbst eingeleiteten Umfrage über seinen Rücktritt im Gange gewesen, berichtete der US-Finanzsender CNBC am Dienstag unter Berufung auf Insider. Twitter war für einen Kommentar zunächst nicht zu erreichen.

Musk hatte Twitter-Nutzer von Sonntag auf Montag darüber abstimmen lassen, ob er den Spitzenposten bei dem Online-Netzwerk räumen solle. Knapp 58 Prozent der Umfrageteilnehmer sprachen sich für seinen Rücktritt aus. Der Tech-Milliardär hatte zuvor versichert, sich dem Ergebnis zu beugen. Bislang ging er aber nicht konkret darauf ein.

Es spricht viel dafür, dass Musk sich schon vor der Umfrage dazu entschieden hat, sich aus dem Tagesgeschäft bei Twitter zurückzuziehen. Der Multimilliardär ist bekannt dafür, dass er Umfragen startet, um bereits getroffene Entscheidungen zu rechtfertigen.

Elon Musk zahlte 44 Milliarden Dollar für Twitter

Am bekanntesten dürfte in der Vergangenheit die Frage von Musk auf Twitter gewesen sein, ob er zehn Prozent seiner Anteile an Tesla verkaufen sollte. Das brachte ihm unter anderem Ärger mit Tesla-Investoren ein, die sich über den Tisch gezogen fühlten. Unterlagen, die später veröffentlicht wurden, zeigten nämlich, dass Musk längst einen Plan zum Verkauf der Aktien ausgehandelt hatte.

Elon Musk hatte den Kurznachrichtendienst im Oktober für 44 Milliarden US-Dollar übernommen. Nach Ansicht von Experten lag der Preis viel zu hoch, weil Twitter bislang kaum Gewinne geschrieben hat und bei der Reichweite hinter anderen sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder TikTok hinterherhinkt. 27 Milliarden Dollar der Kaufsumme stammen von Musk selbst, der dafür in großem Umfang Tesla-Aktien verkaufen musste und auch deshalb aktuell nicht mehr der reichste Mann der Welt ist.

Um Kosten zu sparen, entließ Musk direkt nach seinem Antritt rund die Hälfte der Belegschaft. Außerdem kehrten etliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem Unternehmen freiwillig den Rücken, weil sie mit Musks Kurs nicht einverstanden waren. Zu den umstrittenen Entscheidungen gehörte, das gesperrte Konto von Ex-US-Präsident Donald Trump wieder freizuschalten, das nach dem Sturm von Trump-Unterstützern auf das Kapitol in Washington im Januar 2021 gesperrt worden war.

Auf der anderen Seite nutzte Musk seine neue Macht über Twitter, um öffentlich zugängliche Informationen über die Position seines Privatjets auf der Plattform zu unterdrücken. Das Konto @ElonJet wurde blockiert. Außerdem ließ Musk in einem Aufwasch die Konten von etlichen Journalisten sperren, die über die Kontroverse berichtet hatten. Nach einem Sturm der Entrüstung ließ Musk aber die meisten Journalisten-Accounts wieder freischalten.

rtr, dpa
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