Insight Innovation: Das Betriebssystem für KI – Wie Cuda Nvidia unantastbar macht
München. Nvidia bricht alle Rekorde: Im jüngsten Quartal ist der Umsatz des amerikanischen Chipanbieters um 56 Prozent auf 46,7 Milliarden Dollar in die Höhe geschossen. Der Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr sogar um 59 Prozent auf 26,4 Milliarden Dollar. Das teilte der US-Konzern in der Nacht auf Donnerstag mit.
Kein Wettbewerber wächst so dynamisch oder ist nur annähernd so profitabel. Die Kunden stehen Schlange für die Chips der Kalifornier. Die zwei wichtigsten Modelle „Hopper“ und „Blackwell“ seien „durchweg ausverkauft“, sagen die Analysten von Jefferies. Auf den Halbleitern trainieren Firmen wie OpenAI, Google und Meta ihre rechenintensiven Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI). Die Nachfrage sei „enorm“, unterstrich Konzernchef Jensen Huang.
„Die Öffentlichkeit sieht Nvidia als Chiphersteller, aber das ist nur die halbe Wahrheit“, sagt Gartner-Analyst Gaurav Gupta. Entscheidend für die Milliardengewinne von Nvidia sei die hauseigene Programmierschnittstelle Cuda.