Sequoia-Chef Doug Leone: „Manche werden sagen: Nimm mein Geld, egal zu welchem Preis“
„Was lange Zeit nur im Silicon Valley passiert ist – und vielleicht in Tel Aviv und Peking –, sehen wir jetzt auf der ganzen Welt.“
(Foto: Sequoia Capital)
Foto: HandelsblattFür US-Wagniskapitalgeber ist der europäische Markt hochattraktiv. Im weltweiten Vergleich wirken die Bewertungen der Start-ups hier noch immer niedrig, die Renditechancen umso höher. Auch die Branchenlegende Sequoia Capital, die mit Investments in Apple, Google, WhatsApp und Airbnb berühmt wurde, wird deshalb immer aktiver in Europa.
Douglas „Doug“ Leone, der Chef der Wagniskapitalfirma, erklärt, warum er trotz des rapide steigenden Bewertungsniveaus keine Blasengefahr sieht.
Doug, früher mussten Gründer in Deutschland bei vielen Investoren vorsprechen, um Geld zu bekommen. Plötzlich ist es andersherum – die Wagniskapitalgeber stehen förmlich Schlange, um in vielversprechende Start-ups investieren zu dürfen. Was ist passiert?
Was in Deutschland passiert, ist nicht einzigartig. Wir sehen auch an vielen anderen Orten junge Leute, die unternehmerisch denken und gute Schulen besucht haben; die eine Vision haben und vielleicht einen technischen Hintergrund. Überall starten sie Firmen. Was lange Zeit nur im Silicon Valley passiert ist – und vielleicht in Tel Aviv und Peking –, sehen wir jetzt auf der ganzen Welt.