Softwarehersteller: Mühsamer Aufstieg: Warum viele Bestandskunden bei der SAP-Cloud zögern
Der Manager hofft im Cloud-Geschäft auf einen Schneeballeffekt.
Foto: Bert Bostelmann / bildfolio für HandelsblattDüsseldorf. Für SAP-Chef Christian Klein ist es eine zentrale Initiative: „Rise with SAP“ soll Kunden dazu bewegen, die Cloud-Dienste des IT-Anbieters einzuführen. Geht es nach dem Manager, handelt es sich um ein Rundum-sorglos-Paket aus Software, Beratung und Dienstleistungen, verkauft mit einem einheitlichen Vertrag.
Das Cloud-Geschäft werde durch dieses „Vorzeigeangebot“ angetrieben, erklärte der Manager am Freitag, als der Dax-Konzern die Zahlen für das erste Quartal veröffentlichte.
250 neue Verträge für „Rise with SAP“ brachten die Vertriebler zurück nach Walldorf, darunter große Namen wie Accenture und Daimler Trucks. Insgesamt sind es nun 1600, die den Aufstieg mit SAP wagen.
Diese Zahlen zeigen, dass SAP mit der Strategie auf dem richtigen Weg ist. Andere Zahlen lassen indes erahnen, dass der Konzern noch viel Arbeit vor sich hat: Laut einer Umfrage der Anwenderorganisation DSAG ziehen 57 Prozent der Stammkundschaft das Programm für die eigene Organisation nicht in Betracht – und noch mehr Firmen sind damit gar nicht vertraut.