Künstliche Intelligenz: Perplexity-Chef kündigt Börsengang an
San Francisco. Das US-Start-up Perplexity will 2028 an die Börse gehen und bereits bis 2026 seinen jährlich wiederkehrenden Umsatz bis auf eine Milliarde US-Dollar steigern. Das sagte Aravind Srinivas, Chef und Co-Gründer des Unternehmens, im Gespräch mit dem Handelsblatt.
„Bis zum IPO wollen wir uns noch mindestens drei Jahre geben“, erklärte Srinivas. Dann wolle sein Unternehmen vor Steuern, Abschreibungen, Sachanlagen und Zinsen (Ebitda) ein positives Ergebnis erreichen.
Derzeit, sagte Srinivas, zähle Perplexitys auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Suchmaschine rund 25 Millionen Anfragen pro Tag. Bis zum Ende des Jahres sollen es täglich 100 Millionen sein. Zu weiteren aktuellen Geschäftszahlen gibt das Start-up keine Auskunft.
Das Portal ist darauf spezialisiert, konkrete Fragen zu beantworten und die Inhalte relevanter Websites dafür zusammenzufassen. Es hat zudem einen KI-Assistenten entwickelt, der für seine Nutzer E-Mails verfassen oder ein Taxi buchen kann.
Die konventionelle Suche hat nach Ansicht von Srinivas ausgedient. „Assistenten sind die Zukunft“, betonte er.
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