Digital Health: 43 Start-ups sammeln mehr als 400 Millionen Euro ein
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Foto: HandelsblattAn dem Spagat, Krankheiten zu heilen und gleichzeitig finanziellen Erfolg zu haben, versuchen sich immer mehr Start-ups in Deutschland mit ihrer Geschäftsidee. Bereits in diesem Jahr haben 43 junge Unternehmen mehr als 400 Millionen Euro eingesammelt.
Zum Vergleich: Laut Start-up-Barometer der Unternehmensberatung Ernst & Young haben Risikokapitalgeber im Jahr 2020 122 Millionen Euro für Start-ups aus der digitalen Gesundheitswirtschaft ausgegeben. Im August dieses Jahres ist die Kapitalisierung damit im Vergleich zum Vorjahr fast viermal so groß.
21 der geförderten Start-ups entwickeln Patienten-Apps. Sie richten sich mit ihren Produkten also direkt an den Endverbraucher, der sie als App für eine bessere Haut oder gegen Rückenschmerzen auf dem Smartphone nutzt. Drei der geförderten Gründerteams entwickeln Apps für Pfleger oder Ärzte.
Dieser Trend lässt sich durch das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) erklären. Seit Oktober des vergangenen Jahres werden Apps als digitale Gesundheitsanwendungen (DiGa) von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Auch die Investitionsbank Berlin (IBB) hat mit ihrem Tochterunternehmen IBB Ventures in diesem Jahr in verschiedene Start-ups investiert, die DiGa entwickeln.