Start-up Sonia: Zehn Millionen für KI-Dokumentation in der Zahnmedizin
Berlin. Der Wettbewerb um KI-Dokumentation in Arztpraxen zieht an – und lockt Investoren an. Das Hamburger Start-up Sonia hat gerade zehn Millionen Euro eingesammelt, um seine Software für die Zahnmedizin weiter auszubauen.
Der KI-gestützte Dokumentationsassistent soll Zahnärztinnen und Zahnärzten eine der größten Belastungen abnehmen: das zeitaufwendige Protokollieren von Behandlungsgesprächen.
Schreibt die KI im Hintergrund mit, bleibt mehr Zeit für Patientinnen und Patienten. Arzt oder Ärztin müssen nicht hastig mitnotieren und sich abends noch mal an den Schreibtisch setzen, um die Dokumentation fertigzustellen.
Die Finanzierungsrunde bei Sonia führt UVC Partners an, beteiligt sind außerdem Blue Lion, Lucid Capital sowie öffentliche Geldgeber wie die Stadt Hamburg und Luxemburg. Insgesamt sind bislang etwa zwölf Millionen Euro in Sonia geflossen. „Sonia ist der Marktführer in der zahnärztlichen Dokumentation in Deutschland“, sagt Oliver Schoppe, Principal bei UVC Partners, „wir freuen uns, gemeinsam mit dem Team diese Position auszubauen.“
KI-System soll weiter wachsen
Das frische Kapital will Gründer Philipp Kuhn-Régnier vor allem in Wachstum stecken. Er will sein Team deutlich ausbauen, um die Software für weitere Fachgruppen wie Urologie, Orthopädie und Dermatologie anzupassen.