Bitcoin, Ether und Co.: Was Anleger beim Investieren in Kryptowährungen beachten sollten
Immer mehr investieren in Ethereum, Litecoin, Zcash oder Ripple.
Foto: Nuthawut - stock.adobe.comDüsseldorf. Kursgewinne im teils dreistelligen Bereich locken immer mehr Privatanleger in die Kryptowelt – gepaart mit dem guten Gefühl, innovative Technologien zu unterstützen. Mittlerweile empfiehlt sogar die US-Großbank JP Morgan ihren Kunden, zumindest einen kleinen Teil ihres Portfolios in Kryptowährungen zu investieren. Doch dabei gibt es einiges zu beachten. Die wichtigsten Punkte im Überblick:
Wie riskant sind Kryptoinvestments?
Gerade in Zeiten von niedrigen Zinsen und Anlagenotstand sieht Marktanalyst und Kryptoexperte Timo Emden vom gleichnamigen Analysehaus einen Trend: „Die Anleger flüchten sich in Kryptowährungen als vermeintlich sicheren Hafen.“
Doch das kann sich als irreführend erweisen, warnt er: „Grundsätzlich besteht immer das Risiko eines Totalverlusts.“ Viele Experten raten Anlegern daher, nur ihr „Spielgeld“ zu investieren, also eine Summe, bei der sie mit einem Verlust leben könnten.
Zudem gibt es große Unterschiede zwischen verschiedenen Kryptowährungen: Anleger sollten sich laut Emden vor einem Investment fragen, ob das Unternehmen hinter einem Coin als vertrauenswürdig gilt und ob die Kryptowährung ein valides Anwendungsfeld hat, also innerhalb der Branche einen Zweck erfüllt – und damit auch langfristig von Wert sein könnte.