Airbus XLR: Lufthansa muss sich in Europa auf neue Konkurrenz einstellen
Frankfurt. Noch mehr Wettbewerb auf einer der wichtigsten und rentabelsten Flugstrecken: American Airlines vergrößert das Angebot zwischen Nordamerika und Europa – mithilfe des Airbus A321 XLR. Wie aus einem internen Memo des Unternehmens hervorgeht, baut die Fluggesellschaft derzeit eine Pilotenbasis für das neue Flugzeug auf.
Zwar seien die Ziele in Europa bisher nicht final entschieden, heißt es in dem Memo, das zuerst von der Plattform „JonNYC“ auf der Plattform X publiziert wurde. Klar sei aber: „Die Basis wird eine Schlüsselrolle dabei spielen, unser Netzwerk mit den Möglichkeiten der A321 XLR neu auszurichten.“ Im März kommenden Jahres sollen erste Strecken bedient werden.
Das Flugzeug ist mit zusätzlichen Tanks ausgerüstet und hat eine Reichweite von bis zu 8700 Kilometern – fast 2000 Kilometer mehr als der A321neo. Iberia, Aer Lingus, Wizz Air und Aegan Airlines wollen mit dem Jet auf die Langstrecke gehen und Flughäfen ansteuern, an denen es für einen Großraumjet zu wenig Kundschaft gibt. Fluggäste und etwas kleinere Flughäfen dürfen auf mehr Direktverbindungen hoffen. Andere in der Branche müssen sich Sorgen machen.