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Flug aus ÄgyptenCondor-Maschine muss wegen Bombendrohung auf Kreta zwischenlanden

Eine deutsche Passagiermaschine muss außerplanmäßig landen, nachdem ein Fluggast einen Zettel mit einer Drohung findet. Der Flieger war auf dem Weg nach Düsseldorf.Domenico Sciurti 17.08.2018 - 00:47 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Das Symbolbild zeigt ein Passagierflugzeug der Condor.

Foto: dpa

Chania/Düsseldorf. Der Pilot eines Flugzeugs der Airline Condor ist am Donnerstag gezwungen gewesen, auf der griechischen Insel Kreta zwischenzulanden. Grund war eine Bombendrohung, die ein Passagier offenbar während der Flugreise auf einem Zettel gefunden hatte.

Laut einem Bericht des Onlineportals der „Bild“-Zeitung agierte der Pilot nach Vorschrift, nachdem ihn die Nachricht über die Bedrohung erreichte, und steuerte den nächsten erreichbaren Flughafen in der Stadt Chania an. Der Flieger war vom ägyptischen Hurghada nach Düsseldorf unterwegs. Er war um 17.34 Uhr in Ägypten gestartet.

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Militär und Flughafenpolizei hätten die Boeing 757-300 nach der Landung umstellt. Die 273 Passagiere an Bord mussten die Maschine ohne Handgepäck verlassen. Sie wurden in Hotels untergebracht, da die Besatzung „aus Arbeitsschutz-Gründen“ nicht weiterfliegen durfte, wie es weiter bei „Bild“ mit Verweis auf einen Sprecher von Condor heißt.

„Condor steht in Kontakt mit den Behörden vor Ort“, sagte der Sprecher weiter. Die Maschine sei nach der Landung von speziellen Hunden überprüft worden. Zunächst hätten sie aber nichts Verdächtiges gefunden. Zu den Hintergründen der Bombendrohung konnte er keine Angaben machen.

Nach Informationen griechischer Medien und der „Bild“-Zeitung hatte ein Passagier in der Toilette des Flugzeugs einen Zettel mit dem Wort „Bombe“ entdeckt. Er informierte daraufhin die Flugbegleiter.

Der Pilot machte eine schließlich Durchsage, um die anderen Fluggäste zu informieren. Bis zur Landung habe es insgesamt 50 Minuten gedauert, sagte ein weiterer Passagier gegenüber der „Bild“. Die Maschine sei von griechischen Kampfbombern bis zur Landung begleitet worden, wie das das Nachrichtenportal „Protothema“ unter Berufung auf die Sicherheitsbehörden berichtet.

Der Passagier sprach auch über die Stimmung in dem Flugzeug: „Natürlich war da Todesangst, Frauen haben geweint, man hat sich gegenseitig getröstet. Aber klar dachten die Leute, hier kann jeden Moment eine Bombe hochgehen. Einige Leute haben ihre Duty-Free-Schnapsflaschen aufgemacht, einer hat eine Zigarette geraucht“, sagte er.

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Nach der Landung seien alle Fluggäste zunächst in einen geschlossenen Raum gebracht worden. Dort seien dann die Handys der Anwesenden durchsucht worden.

Mit Material von Dpa

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