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SolarzellenAlternative zu Silizium-Modulen verspricht höheren Stromertrag

Die Industrie forscht an neuen Materialien, mit denen Solarzellen ihre Leistung verdoppeln könnten. Erste Modelle sind seit dem Sommer auf dem Markt. Was sie so innovativ macht.Kathrin Witsch 15.11.2024 - 08:10 Uhr Artikel anhören
Überall auf der Welt laufen die Forschungen auf Hochtouren. Foto: Bloomberg/Getty Images

Düsseldorf. In einem kleinen Ort in Ostdeutschland werden seit August Solarzellen hergestellt, die die Branche revolutionieren könnten. In Brandenburg an der Havel hat das britische Photovoltaik-Unternehmen Oxford PV die erste Produktion für sogenannte Tandem-Solarzellen gestartet.

In der Zelle steckt nicht nur der bisher wichtigste Rohstoff Silizium, sondern auch ein weiteres Material: Perowskit. „Das ist die nächste Generation der Solartechnologie“, ist CEO David Ward überzeugt. Zehn Jahre lang hat Oxford PV an der Technologie geforscht. Jetzt sind die ersten Module bei einem Kunden in den USA angekommen.

Silizium ist das Material, das für die Weiterleitung der Sonnenenergie in jedem Modul zuständig ist. Aber: Perowskit hat das Potenzial, günstiger und effizienter zu sein. Auch, wenn es noch Probleme zu lösen gibt. Und das ist nicht die einzige Innovation in der Solarforschung.

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