1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Handel + Konsumgüter
  4. Adidas-Chef: Nike zahlt für DFB-Vertrag „vielleicht zu viel“

Adidas-ChefNike zahlt für DFB-Vertrag „vielleicht zu viel“

Der deutsche Sportartikelhersteller hatte den Ausrüstervertrag mit der Nationalmannschaft an Nike verloren, weil die Amerikaner mehr zahlen. Bis zu 100 Millionen Euro stehen im Raum. 17.05.2024 - 15:59 Uhr
Adidas-CEO Björn Gulden verteidigt die Entscheidung, den DFB Nike zu überlassen. Foto: REUTERS

München. Adidas-Chef Björn Gulden hält das erfolgreiche Angebot des Rivalen Nike für den Ausrüstervertrag mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) für übertrieben hoch. Er verstehe, dass der DFB Nike den Zuschlag gegeben habe. „Die haben viel, viel mehr Geld gekriegt“, sagte Gulden am Donnerstag auf der Hauptversammlung in Fürth.

„Man muss abwarten, ob nicht einer vielleicht zu viel bezahlt. Und dann lachen wir.“ Der noch bis 2026 laufende Vertrag des viermaligen Weltmeisters mit Adidas sei bereits der höchstdotierte in der Branche gewesen.

Medienberichten zufolge zahlt Adidas bisher 50 Millionen pro Jahr an den DFB. Nike habe etwa das Doppelte geboten. „Für uns hat es keinen Sinn gemacht“, sagte Gulden. Er wundere sich aber, warum sich der DFB so früh entschieden habe. Die im März bekanntgewordene Trennung des DFB von Adidas nach mehr als 70 Jahren hatte in der Öffentlichkeit und der Politik für heftige Kritik gesorgt.

Erstpublikation: 16.05.2024, 11:06 Uhr.

rtr
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt