Branchenüberblick: Die größten Baumarktketten Deutschlands
Platz 10 - Eurobaustoff (I&M Bauzentren)
Die Baustoffhändler ist das Ergebnis einer Fusion von Interpares-Mobau und Interbaustoff im Jahr 2003. Inzwischen ist die Verkaufsfläche auf 525000 Quadratmeter angewachsen. 2012 kam das Unternehmen auf einen Umsatz von 960 Millionen Euro, das sind gut 4 Prozent mehr als 2011.
Platz 9 - EMV-Profi (BBM)
Der Zusammenschluss von 320 Baumärkten, darunter die BBM-Gruppe, bewirtschaftet in Deutschland 527 000 Quadratmeter Verkaufsfläche. So setzte das Unternehmen im vergangenen Jahr 774 Millionen Euro um und bewegt sich damit ungefähr auf Vorjahresniveau.
Platz 8 - Hellweg
Ende 2011 trennte sich die Baywa-Gruppe von ihrer Baumarktsparte und verkaufte an den Konkurrenten Hellweg. Im vergangenen Jahr wuchs bei Hellweg sowohl die Verkaufsfläche - um 5 Prozent auf 647000 Quadratmeter - wie auch der Umsatz: 680 Millionen Euro bedeuten ein Plus von knapp 5 Prozent.
Platz 7 - Globus
Groß geworden ist das saarländische Unternehmen im Lebensmittelgeschäft. Heute ist Globus - Slogan: „Wer baut, braucht Globus“ - auch beim Verkauf von Blumenerde und Bohrmaschinen unter den Top Ten: Globus betreibt 80 Märkte mit 654500 Quadratmetern Verkaufsfläche. 2012 setzten die Baumärkte 1,38 Milliarden Euro um.
Platz 6 - Hornbach
Auf 980000 Quadratmetern verkauft Hornbach in Deutschland Bau- und Gartenbedarf. Das reicht für Platz 6 unter den größten Baumarkt-Ketten. Hornbach („Es gibt immer was zu tun“) setzte im vergangenen Jahr 3,2 Milliarden Euro um, knapp 1 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Platz 5 - Bauhaus
Gegründet wurde die Kette in Mannheim, mittlerweile wird sie aus Zug in der Schweiz gesteuert. Bei der Verkaufsfläche knackt Bauhaus die Millionen-Grenze: 1,3 Millionen Quadratmeter insgesamt. 2012 wurde ein Umsatz von 5 Milliarden Euro verbucht, mit einem Plus von 5,3 Prozent liegt das Unternehmen beim Umsatzwachstum ganz vorne.
Platz 4 - Zeus (Hagebaumarkt)
Die bekannteste Marke der Zeus sind die Hagebaumärkte („Hier hilft man sich“). 2 Millionen Quadratmeter Verkaufsfläche betrieb die Zeus im vergangenen Jahr. Das reicht für Platz 4 und die Holzmedaille im Baumarkt-Ranking. Auch Werkers Welt und Floraland gehören zur Zeus, die 2012 2,7 Milliarden Euro umsetzte.
Platz 3 - Praktiker (Praktiker, Max Bahr, Extra Bau und Hobby)
Das war einmal: Praktiker meldete Anfang Juli 2013 Insolvenz an. Mit Rabattschlachten hatte sich die Nummer Drei unter den deutschen Baumarkt-Ketten ins Abseits manövriert. Im Jahre 2012 betrieb Praktiker noch insgesamt 2 Millionen Quadratmeter Verkaufsfläche. 2012 lag der Umsatz bei 3,5 Milliarden Euro und damit knapp 7 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
Platz 2 - Rewe Gruppe (Toom, B1)
Die Rewe-Gruppe verkauft in ihren Toom- und B1-Märkten auf 2,2 Millionen Quadratmetern. Im vergangenen Jahr setzte das Unternehmen 2,4 Milliarden Euro um.
Platz 1 - Obi
Aus Wermelskirchen in die Welt: National ist Obi die Nummer Eins, auch international gehört der Baumarkt-Riese zu den größten. Mehr als 40 Prozent des Umsatzes wird mittlerweile im Ausland erwirtschaftet. In Deutschland verkauft das Unternehmen („Wie, wo, was, weiß: Obi“) in mehr als 340 Märkten auf 2,66 Millionen Quadratmetern. Weltweit beschäftigte Obi im vergangenen Jahr rund 43000 Mitarbeiter und setzte 6,9 Milliarden Euro um, gut 3 Prozent mehr als 2011.