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KenvueNeutrogena-Hersteller feuert CEO und prüft Strategiewechsel

Für Marken wie Listerine und Neutrogena ist der Konsumgüterhersteller bekannt. Operativ hat das Unternehmen allerdings mit Probleme zu kämpfen. 14.07.2025 - 16:28 Uhr Artikel anhören
Kenvue-Logo: Neuaufstellung für das Konsumgüterunternehmen. Foto: REUTERS

Frankfurt. Der Konsumgüterhersteller Kenvue hat Konzernchef Thibaut Mongon entlassen. Auch seinen Sitz im Verwaltungsrat legt Mongon nieder, wie das für Marken wie Neutrogena und Listerine-Mundspülung bekannte Unternehmen am Montag mitteilte.

Es ist in diesem Jahr bereits die zweite Führungsumbesetzung bei Kenvue, die vor dem Hintergrund steigenden Drucks von Investoren erfolgt. Übergangsweise übernimmt Verwaltungsrat Kirk Perry die Leitung. Perry war 23 Jahre beim Konkurrenten Procter & Gamble tätig und zuletzt Chef der Analysefirma Circana. Die Kenvue-Aktie legte nach der Ankündigung im frühen Handel rund drei Prozent zu.

Dieser Führungswechsel komme angesichts der fundamentalen Leistung des Unternehmens nicht überraschend, sagte Nik Modi, Analyst bei RBC Capital Markets. Kenvue war 2023 von Johnson & Johnson abgespalten worden und kämpft seither um eine Steigerung seiner Rentabilität, insbesondere in der Sparte Hautpflege und Schönheit.

Im Mai hatte das Unternehmen bereits den Finanzchef ausgetauscht. Nun läuft eine strategische Überprüfung des Konzerns, bei der auch ein Verkauf einzelner Marken geprüft wird. Eine Sonderkommission unter Beteiligung von Centerview Partners und McKinsey soll den Prozess begleiten.

Druck kam zuletzt auch von Investoren wie Toms Capital, die Kenvue nach Reuters-Informationen aufgefordert hatten, strategische Alternativen zu prüfen – einschließlich eines möglichen Verkaufs des gesamten Unternehmens oder einzelner Teile.

Für das zweite Quartal rechnet Kenvue mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 28 bis 29 Cent – im Rahmen der Analystenschätzungen. Die Ergebnisse und ein Ausblick für 2025 sollen am 7. August veröffentlicht werden.

rtr
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