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Konsumgüterhersteller Procter & Gamble stoppt Youtube-Boykott

Über ein Jahr lang warb der US-Konsumriese P&G nicht auf der Video-Plattform Youtube. Nun sollen wieder Spots geschaltet werden – unter einer Auflage.
20.04.2018 - 13:45 Uhr Kommentieren
Procter & Gamble stoppt Youtube-Boykott Quelle: AP
Procter & Gamble-Zentrale in Cincinnati, USA

Nach der Rückkehr zu Youtube will P&G nun mehr Kontrolle darüber haben, wo die Spots gezeigt werden.

(Foto: AP)

Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (P&G) hat seinen über ein Jahr dauernden Youtube-Boykott beendet und schaltet wieder Werbeclips auf der zu Google gehörenden Video-Plattform. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Im März 2017 hatte P&G angekündigt, bei Youtube nicht mehr werben zu wollen. Grund dafür war, dass dort nicht gefiltert wurde, vor welchen Videos und auf welchen Kanälen die Clips angezeigt wurden. Über 250 Unternehmen zogen damals ihre Werbebudgets ab, nachdem ihre Spots vor rassistischen oder antisemitischen Videos gezeigt worden waren, darunter die BBC, Ford, die amerikanischen Telekom-Konzerne Verizon und AT&T, Johnson & Johnson und die Bank JP Morgan Chase.

Youtube hatte daraufhin Bemühungen unternommen, die Inhalte stärker zu prüfen und sicherzustellen, dass „Anzeigen nur dort laufen, wo sie auch laufen sollen“. Dennoch hatte im Februar der Konsumriese Unilever mit Werbeentzug gedroht.

Nach der Rückkehr zu Youtube will P&G nun mehr Kontrolle darüber haben, wo die Spots gezeigt werden. So soll die Werbung nur vor überprüften Videos in ausgewählten Kanälen laufen. Hatte P&G vor dem Boykott auf über drei Millionen Youtube-Channels Werbeclips einblenden lassen, sollen es jetzt weniger als 10.000 sein.

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    P&G Marketingchef Marc Pritchard gilt als einer der prominentesten Kritiker der digitalen Werbung. Im vergangenen Jahr hatte der weltgrößter Konsumgüterhersteller das digitale Mediabudget um 100 Millionen Dollar reduziert – nicht nur wegen dem Youtube-Skandal, sondern auch, weil die Effekte nicht so zufriedenstellend waren wie erhofft.

    • Bloomberg
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