Labubu: Ein Hype beschert Pop Mart aus China hohe Gewinne
Shanghai. Der weltweite Hype um die Labubu-Puppen hat dem chinesischen Spielzeughersteller Pop Mart einen Gewinnsprung von fast 400 Prozent beschert. Der Nettogewinn stieg im ersten Halbjahr um 396,5 Prozent, der Umsatz legte um 204,4 Prozent zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.
Damit übertraf der Hersteller der Puppen mit dem breiten, zahnigen Grinsen seine im Vormonat angehobene Prognose. Pop Mart verkauft seine Sammelfiguren oft in sogenannten „Blind Boxes“, das heißt, die Käufer wissen beim Erwerb nicht, welches genaue Design sich in der Verpackung befindet.
Ein wesentlicher Treiber für den Erfolg der Labubu-Puppe ist ihre Beliebtheit bei Prominenten wie der Sängerin Rihanna oder dem ehemaligen Fußballstar David Beckham. Pop Mart kündigte an, das Angebot der weltweit oft ausverkauften Puppen zu erhöhen.
Pop Mart bilanziert die mit den Labubu-Puppen verdienten Erlöse unter dem Posten „die Monster“. Am Dienstag gab das Unternehmen bekannt, dass „die Monster“ im ersten Halbjahr 669,8 Millionen US-Dollar einbrachten. Das entspricht 34,7 Prozent des Gesamtumsatzes.
Gegenüber chinesischen Staatsmedien sagte der CEO von Pop Mart, Wang Ning, dass der Absatz von Labubu-Puppen ab September zehn Millionen Einheiten pro Tag übersteigen werde. Das Unternehmen hat 571 Filialen – 40 davon wurden in der ersten Jahreshälfte eröffnet sowie 2597 automatisierte Roboterläden in 18 Ländern.
Erstpublikation: 19.08.2025, 14:01 Uhr.