Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Lieferdienst Lieferando-Konkurrent Wolt nimmt 440 Millionen Euro ein

Der Lieferdienst aus Finnland will mit dem frischen Geld sein Deutschlandgeschäft ausbauen. Bislang liefert Wolt in Berlin, Frankfurt und München.
25.01.2021 - 14:04 Uhr Kommentieren
Das Unternehmen will in Deutschland expandieren. Quelle: dpa
Wolt-Kurier in Berlin

Das Unternehmen will in Deutschland expandieren.

(Foto: dpa)

Hamburg Der Essenslieferdienst Wolt hat am Montag eine neue Finanzierungsrunde gemeldet: Investoren stecken weitere 440 Millionen Euro in das Unternehmen aus Finnland. Das Geld soll auch der Expansion in Deutschland zugutekommen.

Wolt macht hierzulande dem Marktführer Lieferando Konkurrenz und fordert in anderen Ländern auch den Dax-Konzern Delivery Hero heraus. Insgesamt stecken in dem Konzern nun 707 Millionen Euro Risikokapital.

Wolt-Chef Miki Kuusi hat das Unternehmen 2015 in Helsinki gegründet. Inzwischen ist es in 23 Ländern aktiv. Seit September liefert Wolt auch in Berlin Essen aus. Vor wenigen Tagen kamen München und Frankfurt hinzu.

Anders als Lieferando und Delivery Hero setzt Wolt dabei hauptsächlich eigene Fahrer ein – ein Service, mit dem Konkurrenten nur einen geringen Teil ihres Umsatzes machen. Sie sehen sich im Kern als Onlinevermittler für bestehende Kurierdienste wie Pizza-Taxis.

Wolt hat 2020 seinen Umsatz auf 285 Millionen Euro verdreifacht, dabei 38 Millionen Euro Nettoverlust geschrieben, teilte Wolt mit. Zum Vergleich: Delivery Hero dürfte in dem Jahr rund 2,8 Milliarden Euro Umsatz erzielt haben. Das ist eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Der Berliner Konzern gibt am 10. Februar ein Update zu seinen Zahlen.

„Diese Finanzierung ermöglicht es uns, weiter in den deutschen Markt zu investieren“, teilte Wolt-Gründer Kuusi mit. Hauptinvestor in der aktuellen Runde ist der Fonds Iconic Growth. Die Kalifornier haben auch Größen wie Airbnb und Zoom in ihrem Portfolio. Sie gehören zu Iconiq, einem Vermögensverwalter mit 43 Milliarden Dollar Kapital. Weitere neue Investoren sind der schwedische Fonds EQT Growth und KKR.

In Deutschland kam zuletzt Delivery-Hero-Mitgründer Lukasz Gadowski mit 7,5 Millionen Euro Investment dazu. Wichtiger als das Geld dürfte für die Expansion von Wolt seine Kenntnis über den deutschen Markt sein.

Mehr: Lieferdienst Wolt greift deutschen Marktführer Lieferando an

Startseite
Mehr zu: Lieferdienst - Lieferando-Konkurrent Wolt nimmt 440 Millionen Euro ein
0 Kommentare zu "Lieferdienst: Lieferando-Konkurrent Wolt nimmt 440 Millionen Euro ein"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%