Luftfahrt: Lufthansa prüft zwei Optionen für die größten deutschen Flughäfen
Frankfurt. Mehrere Jahre nach dem Ende der Pandemie ist die Reiselust der Menschen nach wie vor groß. Die IATA, der Weltverband der Fluggesellschaften, geht davon aus, dass die Zahl der Passagiere in diesem Jahr weltweit um 4,4 Prozent auf 5,2 Milliarden steigen wird. Als größte europäische Airline-Gruppe möchte Lufthansa daran teilhaben – besonders auf der Langstrecke.
Mehr als 200 Flugzeuge hat der Konzern bestellt. Während auf der Kurzstrecke bestehendes Gerät ersetzt wird, soll die Langstreckenflotte bis 2030 um etwa 20 Prozent wachsen. Die zusätzlichen Jets benötigen Platz an Flughäfen. Zwar betreibt der Konzern mit Zürich, Wien, Brüssel und seit dem Einstieg bei ITA auch Rom vier Drehkreuze für den Langstreckenverkehr jenseits von Deutschland. Doch Lufthansa soll auch in der Heimat wachsen.
Bis 2030 reicht dafür die Kapazität an den beiden deutschen Heimatflughäfen Frankfurt und München. Danach wird es eng. Deshalb diskutiert das Management nach Informationen des Handelsblatts aktuell langfristige Wachstumsmöglichkeiten an beiden Drehkreuzen. Es gibt zwei Optionen, aber auch einige Herausforderungen.