ÖBB Nightjet: Warum Österreich mit seinen Nachtzügen so erfolgreich ist
Derzeit 38 Nightjets der ÖBB verbinden über Nacht viele attraktive Städte in Mitteleuropa. Im Zentrum steht das Drehkreuz Wien.
Foto: imago images / Rüdiger WölkWien. Nachtzug statt Billigflieger – umweltschonendes Reisen liegt im Trend. Die Österreichischen Bundesbahnen sind Marktführer in Europa mit ihrer Schlaf- und Liegewagenflotte. Anders als die Deutsche Bahn haben die Wiener ihre Hotels auf Rädern zum Erfolgsmodell gemacht. Wie gelingt das und wie geht es weiter?
Sechs Gründe, warum die ÖBB der Deutschen Bahn und anderen europäischen Eisenbahngesellschaften um Längen voraus ist:
1. Mit dem ÖBB Nightjet sind viele attraktive Ziele erreichbar
Derzeit 38 Nightjets der ÖBB verbinden über Nacht viele attraktive Städte in Mitteleuropa. Im Zentrum steht das Drehkreuz Wien, aber auch von und nach Deutschland gibt es attraktive Verbindungen. Zum Beispiel zwischen Stuttgart und Venedig, München und Rom sowie Berlin und Zürich.
Auf der Sparschiene sind Sitzplätze bei früher Buchung schon ab knapp 30 Euro erhältlich, die Angebote werden intensiv beworben.
Liege- und Schlafwagen kosten deutlich mehr, dafür spart man Hotelkosten und reist bequem im Schlaf ans Ziel. Wer mehr zahlt, genießt Komfort wie eine Zweierkabine mit eigener Toilette und Dusche. Günstiger sind 6er-oder 4er-Abteile, wo es eng zugehen kann, wenn alle Liegen belegt sind. Ein kleines Frühstück ist meist inklusive.