Börsengang: CFO der Auto-Sparte von Conti tritt zurück
Frankfurt. Die Finanzchefin von Continentals Automotive-Sparte Aumovio, Karin Dohm, tritt zurück. Sie war erst acht Wochen im Amt. Das berichtete das „Manager Magazin“ und berief sich dabei auf eine Rundmail an die Belegschaft von Unternehmenschef Philipp von Hirschheydt, die dem Medium vorliege.
Laut dieser Rundmail kann Dohm ihre Aufgabe aus privaten Gründen nicht fortsetzen. Von Hirschheydt selbst werde als Interimsfinanzchef agieren. Die Position solle aber so schnell wie möglich nachbesetzt werden. Das Unternehmen bestätigte den Vorgang am Mittwochabend.
Stefan Buchner, Continental-Aufsichtsrat, wird sich um einen Nachfolger kümmern. Buchner soll in Zukunft den Aufsichtsrat von Aumovio leiten, wenn die Sparte an die Börse geht.
Der geplante Börsengang soll weiterhin planmäßig stattfinden. Von Hirschheydt betont in seiner Rundmail, dass das Unternehmen an seinem Plan festhalte, den Börsengang im September zu vollziehen.
Dohm sollte eigentlich eine wichtige Rolle beim geplanten IPO einnehmen. Sie arbeitete zehn Jahre bei der Deutschen Bank und habe sich „als erfahrene Finanzvorständin eine hervorragende Reputation bei Investoren und Analysten erarbeitet“, hieß es bei ihrer Vorstellung.
Von Hirschheydt besitzt, wie er in der Rundmail betonte, ebenfalls Erfahrung im Kapitalmarkt. Er startete seine Karriere bei der WestLB im Bereich Fusionen und Übernahmen.