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Triton PartnersInvestoren fordern Aufklärung vom Milliardenfonds

Das Handelsblatt berichtete über Kritik an der Unternehmenskultur bei Triton. Nun pochen Geldgeber auf Antworten. Mitarbeiter sind verstört.René Bender, Sönke Iwersen, Ina Karabasz und Michael Verfürden 29.11.2024 - 09:20 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Peder Prahl: Der Schwede führt Triton seit 1997. Insider berichten über eine toxische Firmenkultur. Prahl selbst bezeichnet sie als verantwortungsbewusst und integer. Foto: Getty, Laif, PR [M]

Düsseldorf. Der schwedische Finanzinvestor Triton Partners bemüht sich nach einem Handelsblatt-Bericht über Kritik an seiner Unternehmenskultur um das Vertrauen von Investoren und Geschäftspartnern. Wie der deutsche Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung (Kenfo) dem Handelsblatt auf Anfrage bestätigte, hat Triton ihn am 22. November „in einer Stellungnahme zu den erhobenen Vorwürfen informiert“.

Insider schilderten in dem Artikel eine angeblich „toxische Altherrenkultur“, die von Chauvinismus und Alkohol geprägt sei. Triton bestreitet das.

Der Kenfo legt Geld des Staates an, um mit den Erträgen die dauerhafte Lagerung von Atommüll zu finanzieren. Zum 31. Dezember war er mit mehr als 20 Millionen Euro bei Triton investiert. Nun teilte der Fonds mit, dass das im Handelsblatt beschriebene Verhalten „in keiner Weise“ mit seinen Erwartungen vereinbar sei.

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