Thermomix: Was den TM7 von Vorwerk erfolgreich macht
Düsseldorf. Der Thermomix verdrängt drei Geräte in der heimischen Küche. Teigknetmaschine, Toaster und Brotschneidemaschine müssen weichen für das Testgerät. Der TM7 beansprucht Platz. Er ist die jüngste, in diesen Wochen am Markt erscheinende und dem Werbeversprechen nach mit KI aufgepeppte Version einer Küchenmaschine, die über die reine Nutzung hinaus Raum in der Gesellschaft als Auslöser für Debatten einnimmt.
Von der ersten VKM5 genannten Küchenmaschine 1961 über den ersten Thermomix genannten Apparat 1980 bis zur Anfang April vorgestellten Version TM7 hat sich die Maschine von Vorwerk zu einem Objekt gewandelt, über das auch die Menschen sprechen, die keinen nutzen und das auch nicht wollen.
Für das Wuppertaler Unternehmen, bekannt auch durch Auslegeware und Staubsauger, hat sich trotz rückläufiger Verkaufszahlen in den vergangenen Jahren die Maschine zum wichtigsten Standbein entwickelt.
Zupass kommen dem Unternehmen einige gesellschaftliche Entwicklungen wie technische Innovationen, die auf eine Kundschaft treffen, die diese Melange aus Komfort und Präzision mit fast religiösem Eifer goutiert.