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PostBundesnetzagentur stellt Dumpingpreis-Verfahren gegen die Post ein

Da die Post freiwillig ihre Preise im Briefgeschäft anhebt, verfolgt die Bundesnetzagentur das Verfahren nicht weiter. Die Post sieht die Verfahrensvorwürde dadurch jedoch nicht bestätigt. 19.12.2023 - 14:01 Uhr

Bonn. Die Bundesnetzagentur hat ein Dumpingpreis-Verfahren gegen eine Briefgeschäft-Tochterfirma der Deutschen Post eingestellt. Man habe zwar Missbrauch festgestellt, da die Deutsche Post InHaus Services GmbH (DPIHS) kostenunterdeckende Preise erhoben habe, teilte die Aufsichtsbehörde am Dienstag in Bonn mit.

Die Post werde ihre Preise 2024 aber freiwillig anheben, daher sei es zur Verfahrenseinstellung gekommen. Ein Post-Sprecher wiederum sagte, dass man die Preisanhebung ohnehin vorgehabt habe, schließlich hätten sich Kosten für Löhne, Transport und Energie deutlich erhöht. Nach Lesart der Post haben sich die Verfahrensvorwürfe nicht bestätigt.

Die DPIHS ist eine Tochter des Bonner Konzerns, sie übernimmt „Konsolidierungsleistungen“. Damit ist gemeint, dass sie zum Beispiel Versicherungsschreiben und Werbebriefe von Firmen abholt, frankiert und sortiert. Zugestellt werden die Schreiben später von Briefträgern der Deutschen Post - um diesen Arbeitsbereich geht es in den Verfahren nicht. Nach Auffassung der Aufsichtsbehörde hat die Post-Tochter zu niedrige Preise berechnet, was wiederum Wettbewerbern das Geschäft erschwert hat.

dpa
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