Geldanlage: Welche Dividenden-Aktien unterschätzt werden
Düsseldorf. Wer die Dividende mindestens 25 Jahre in Folge erhöht, ist ein „Dividendenaristokrat“. Im Dax gab es davon einen: Fresenius. Doch der Gesundheitskonzern hat inzwischen seine Dividende gestrichen. Aristokraten mit der längsten Dividendentradition finden sich an der Wall Street. Hier gibt es Weltkonzerne, die seit mehr als 50 Jahren ihre Ausschüttung Jahr für Jahr erhöhen.
Vor allem milliardenschwere Pensions- und Investmentfonds kalkulieren fest mit den verlässlich steigenden Dividenden. Die regelmäßigen Anhebungen wirken wie ein Inflationsschutz. Zudem verleiht dieser Effekt den Aktienkursen vor allem in Krisenzeiten Stabilität, denn solche Titel werden ungern verkauft.
Das Handelsblatt unterzieht acht außergewöhnliche Dividendenaktien aus den USA einem Kennzahlencheck, darunter auch drei Technologiekonzerne. Dabei handelt es sich zwar (noch) nicht um Aristokraten. Doch sie haben aufgrund rasant steigender Gewinne und enormer Cash-Reserven beste Chancen, die Dividenden noch lange und kräftig zu erhöhen. Geklärt wird zudem, wie sich im Ausland gezahlte Steuern zurückholen lassen.