Emerging Markets: Diese Fonds für Schwellenländer schneiden überdurchschnittlich gut ab
Köln. Das chinesische Erfolgsmodell bröckelt. Lange Zeit Lokomotive der Weltwirtschaft und Inbegriff für den Aufstieg der Schwellenländer hat China bei Investoren an Anziehungskraft verloren. Das zeigt der zurückliegende Ausverkauf an den chinesischen Börsen.
Für die Emerging Markets sprechen aber weiterhin die hohen Bewertungsabschläge von Aktien aus Schwellenländern gegenüber etablierten Märkten. Zudem sehen Experten weiterhin große Wachstumschancen.
„Vor allem in Indien und Indonesien stieg das reale Bruttoinlandsprodukt in den vergangenen Dekaden deutlich“, sagt Fondsmanager Michael Altintzoglou vom Vermögensverwalter Flossbach von Storch Global. Vieles spreche dafür, dass dies auch künftig der Fall sein könnte. „In Kombination mit einer jungen und wachsenden Bevölkerung sollte die Größe dieser Volkswirtschaften in den kommenden Jahren spürbar zunehmen“, fügt er hinzu.
In Schwellenländern kommt es auf die richtige Auswahl von Einzeltiteln an. Das Handelsblatt stellt drei aktiv gemanagte Aktienfonds mit Schwerpunkt Schwellenländer vor, die unterschiedliche Strategien verfolgen, aber überdurchschnittlich gut abschneiden.
1. Carmignac Emergents
Xavier Hovasse, Fondsmanager des Aktienfonds Carmignac Emergents (ISIN FR0010149302), setzt auf ein konzentriertes Portfolio von 35 Positionen. Die zehn größten Titel machen 53 Prozent des Fondsvermögens aus. „Dies spiegelt unseren Wunsch wider, uns in diesem unsicheren Marktumfeld auf die Unternehmen zu konzentrieren, von denen wir am meisten überzeugt sind“, sagt Hovasse.