US-Wahl: Wird Ex-Botschafter Grenell Amerikas neuer Außenminister?
Washington. Richard Grenell ist wieder da. In sozialen Netzwerken läuft der ehemalige US-Botschafter in Berlin gerade wieder zu Hochform auf. Sein Markenzeichen: Er poltert, verbreitet Spekulationen – und bringt sich gerne selbst ins Gespräch.
Das wird er voraussichtlich auch am Donnerstagabend amerikanischer Zeit tun. Bei der „Conservative Political Action Conference“ (CPAC) – dem größten internationalen Treffen von Konservativen und Reaktionären – wird Grenell auf einem Podium mit dem ehemaligen „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt sitzen. Die beiden kennen sich gut aus Grenells Zeit als Spitzendiplomat in Berlin.
Titel der Diskussion: „Make Diplomacy Great Again“. In Anlehnung an Donald Trumps berühmt-berüchtigten Wahlkampfslogan („Make America Great Again“) wollen die beiden über Diplomatie und Außenpolitik sprechen.
Das könnte gut zu Grenells Karriereplänen passen: Derzeit wird viel über seine künftige Verwendung spekuliert. Der Name des 57-Jährigen fällt häufiger, wenn es um die Frage geht, wie ein Kabinett Trump 2.0 aussehen könnte – und speziell, wer dann als Außenminister Trumps außenpolitische Vision „America first“ vertreten würde.