Unboxing: So arbeitet Tesla an der Fabrik der Zukunft
Berlin, Düsseldorf. Die Fabrik in Austin/Texas ist mit mehr als 90 Hektar fast doppelt so groß wie der Vatikan. Trotzdem reicht der Platz nicht. Auch unter der Hallendecke laufen Bänder, auf denen Werkzeuge und Autoteile für neue Teslas befördert werden. „Darum haben sie die Halle so hoch gebaut“, staunte Chris McNally, Analyst der Investmentbank Evercore ISI, in einem Bericht über seine Fabrikbesichtigung vor wenigen Tagen.
Die Tour organisierte Tesla zu einem Zweck: Der Elektroautohersteller will seine neue Produktionsmethode „Unboxing“ anpreisen, die er in Texas entwickelt. McNally berichtet von s-förmigen Produktionslinien und sich autonom bewegenden Plattformen, nennt aber sonst kaum Details. Das Projekt „NV9X“ ist geheim – und Chefsache.