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LEG, Telekom, VonoviaWie Aktionäre mit steuerfreien Dividenden umgehen sollten

Konzerne wie Vonovia, LEG und Telekom schütten Gewinne aus, auf die keine Abgeltungsteuer fällig wird. Für Aktionäre bedeutet das lediglich einen Aufschub – sie können aber sparen.Laura de la Motte 10.05.2024 - 14:27 Uhr
Vonovia-Zentrale: Steuerfreie Dividenden sind oft nur ein Steueraufschub. Foto: IMAGO/Ina Fassbender

Frankfurt. Die Aktionärinnen und Aktionäre des Wohnungskonzern Vonovia können sich die freuen. Zwar schlossen die Bochumer das vergangene Jahr mit einem Milliardenverlust ab. Die Dividende, die Anfang Juni überwiesen wird, steigt dennoch von 85 auf 90 Cent.

Und nicht nur das. Auf die 90 Cent wird keine Abgeltungsteuer einbehalten. Diese ist normalerweise auf Erlöse aus Aktienverkäufen und Dividenden fällig. Sie beträgt für alle, die ihren Sparerfreibetrag bereits ausgeschöpft haben, 26,375 Prozent plus gegebenenfalls Kirchensteuer.

Die Steuerfreiheit gibt auf den ersten Blick Anlass zur Freude, kann jedoch später das Gegenteil auslösen. Die Steuer wird nämlich nicht völlig aufgehoben, sondern nur auf die Zukunft verschoben. Das Handelsblatt erklärt, wieso nicht alle Unternehmen steuerfrei ausschütten, welche Nachteile sich aus der Steuerfreiheit später ergeben können und wie Sie diese abfedern.

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