Immobilien Heidelberg: Die Kaufpreise in der Metropolregion stabilisieren sich
Heidelberg, Mannheim. Heidelberg denkt groß, und so hat die Stadt im Januar angekündigt: Für das Patrick-Henry-Village werde 2024 ein Meilenstein-Jahr. Oberbürgermeister Eckart Würzner sagt: „Wir planen ein Quartier, das Vorbildcharakter für den Städtebau im 21. Jahrhundert haben wird.“ Die über 100 Hektar große ehemalige Wohnsiedlung der US-Armee soll der 16. Stadtteil der badischen Universitätsstadt werden mit bezahlbarem Wohnraum für mehr als 10.000 Menschen und rund 5000 Arbeitsplätzen.
Aktuell sei die Stadt mitten in den Ankaufsverhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) für die ersten Grundstücke, sagte eine Sprecherin auf Handelsblatt-Nachfrage. Die Bima, die einige Flächen selbst entwickeln und etwa 550 Wohneinheiten bauen will, befinde sich zudem in der Ausschreibung für die ersten beiden Häuserzeilen.
Für die Metropolregion Rhein-Neckar sind die zahlreichen Konversionsflächen ein großes Glück. Auf dem frei gewordenen Militärgelände und den brachliegenden Industriestandorten entstehen neue Wohnviertel – etwa in der Bahnstadt und dem Mark-Twain-Village in Heidelberg sowie in Spinelli und Franklin in Mannheim. Ohne sie wäre der Wohnraum in den beiden Städten deutlich knapper.