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Chef von Henkell-Freixenet„Wein wächst künftig auch in Irland und Schweden“

Andreas Brokemper leitet den größten Schaumweinhersteller der Welt. Im Interview erklärt er, warum Freixenet Kurzarbeit eingeführt hat und wie dramatisch der Klimawandel für den Weinbau ist.Katrin Terpitz 11.05.2024 - 15:07 Uhr
Henkell-Freixenet-Chef Andreas Brokemper: Der Klimawandel beeinträchtigt sein Geschäft. Foto: Henkell Freixenet

Wiesbaden. Von seinem Büro im „Henkell-Schlösschen“ in Wiesbaden kann Andreas Brokemper, Chef der Kellerei Henkell-Freixenet, bis in die Weinberge des Rheingaus blicken. Der größte Schaumweinhersteller der Welt – bekannt auch für Marken wie Fürst von Metternich oder Mionetto – gehört seit der Teilung der Oetker-Gruppe 2021 den Geschwistern Alfred, Ferdinand und Julia Oetker.

In der prächtigen Empfangshalle der Kellerei im Rokoko-Stil hatte Brokemper Mitte April vor der Presse erneut einen Umsatzrekord von 1,23 Milliarden Euro für das Unternehmen verkündet. Zugleich betonte er, wie stark der Klimawandel den Weinbau beeinträchtige.

Eine Woche später wurde bekannt, dass der spanische Cava-Hersteller Freixenet, der seit 2018 zu Henkell gehört, Kurzarbeit beantragt hat. Im Gespräch mit dem Handelsblatt erklärt der Manager des Familienunternehmens, warum dieser Schritt notwendig war.

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