Börsen in Asien: Gewinnmitnahmen und Indien-Wahl belasten Anleger in Asien
In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 0,2 Prozent auf 38.837 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix verlor 0,4 Prozent auf 2787 Punkte. Unter Druck standen unter anderem die Aktien japanischer Autobauer, nachdem das japanische Verkehrsministerium Unregelmäßigkeiten bei der Beantragung zur Freigabe bestimmter Modelle festgestellt hatte. Die Aktien von Toyota fielen um 1,26 Prozent und Honda um 2,63 Prozent.
In Indien verbuchten die Börsen deutliche Verluste. Nach der Parlamentswahl zeichnete sich bei der Auszählung der Stimmen ab, dass Ministerpräsident Nahendra Modi zwar auf Kurs ist, sich eine dritte Amtszeit zu sichern. Sein Sieg fällt aber womöglich nicht so hoch aus wie nach Schließung der Wahllokale am Samstag zunächst angenommen.
Das kam am Markt nicht gut an. Die Indizes NIFTY 50 und S&P BSE Sensex gaben deutlich nach. Am Montag hatten die Börsen aufgrund eines erwarteten haushohen Siegs von Modi noch zugelegt.
In China starteten die Börse mit Verlusten, drehten dann aber ins Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen notierte 0,2 Prozent fester.