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Künstliche IntelligenzMeta stellt KI-Modell Llama 3.1 als Open-Source-Variante vor

Der Facebook-Konzern bringt eine neue Version seines Sprachmodells Llama heraus. Die KI übertrifft in manchen Vergleichstest sogar GPT, ist quelloffen, aber (noch) nicht in Europa verfügbar.Felix Holtermann 24.07.2024 - 18:52 Uhr
Der Technologiekonzern Meta hat eine neue Version seines KI-Modells Llama herausgebracht. Foto: dpa

San Francisco. Im Kampf um die technologische Führung bei Künstlicher Intelligenz (KI) hat Meta nun nachgelegt. Der Facebook-Konzern stellte am Dienstag die neueste Version seines sogenannten großen Sprachmodells vor, einer Variante generativer KI.

Das bislang nur in den USA verfügbare Modell Llama 3.1 sei technologisch „auf Augenhöhe" mit Konkurrenzprodukten, hieß es in einem Blog-Beitrag von Meta. Das Modell könne lange Texte zusammenfassen, Konversationen in mehreren Sprachen führen oder Programmierer bei ihrer Arbeit unterstützen.

Von Meta selbst veröffentlichte Vergleichsdaten zeigen, dass Llama 3.1 in manchen Kategorien sogar das führende Modell des Microsoft-Partners OpenAI schlägt, GPT-4o genannt, das etwa im bekannten Textroboter ChatGPT steckt. Auch das Modell Claude 3.5 Sonnet des Start-ups Anthropic wird in manchen Tests übertroffen.

Dieser Erfolg ist auch deshalb bedeutend, weil Llama 3.1 405B als Open-Source-Modell veröffentlicht wird. Dabei bleibt der Programmcode frei einsehbar.

Dadurch können alle das KI-Modell als Grundlage für eigene Projekte einsetzen und auf eigene Bedürfnisse zuschneiden, erläuterte Meta-Chef Mark Zuckerberg in einem separaten Blog-Beitrag. Langfristig solle Llama zu einem Software-Ökosystem ausgebaut werden, das Industriestandards setze.

Erste Reaktionen aus der Fachwelt

„Meta setzt sich für Open-Source-KI ein“, so Zuckerberg weiter. Unter dem Strich seien quelloffene Modelle „die beste Chance für die Welt, sich diese Technologie zunutze zu machen, um die größten wirtschaftlichen Chancen und die größte Sicherheit für alle zu schaffen“.

In der Fachwelt wurde die Nachricht positiv aufgenommen. „Vielen Dank an Meta und das Llama-Team für ihren großen Beitrag zu Open Source“, schrieb etwa der KI-Experte Andrew Ng auf der Plattform LinkedIn. „Llama 3.1 mit erweiterter Kontextlänge und verbesserten Funktionen ist ein wunderbares Geschenk an alle.“ Ng hatte 2011 Google Brain gründete, das KI-Labor des Tech-Riesen, und führt heute das Start-up Landing AI.

Mit Material von Reuters.

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Erstpublikation: 23.07.2024, 18:14 Uhr.

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