Enzymproduktion mit KI: Biomatter Designs sichert sich 5,6 Millionen Euro von neuen Investoren
München. Das litauische Start-up Biomatter Designs erhält 5,6 Millionen Euro von Wagniskapitalgebern, wie das Handelsblatt vorab erfuhr. Zu den Geldgebern gehören die Risikokapitalgesellschaften Inventure aus Helsinki und UVC Partners aus München. Die Gesellschaft Inventure konzentriert sich auf Investitionen in Start-ups aus Skandinavien und den baltischen Staaten, während UVC Partners vor allem durch die Beteiligungen an dem KI-Unternehmen Aleph Alpha sowie Flix und Lilium bekannt ist.
Biomatter Designs hat eine Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt, die für Pharma- und Chemieunternehmen hochinteressant ist. KI kann riesige Datenmengen analysieren, Muster erkennen und aus ihnen neue Konzepte entwickeln. Genau das hat Biomatter Designs aufgegriffen.
Das Start-up hat ein KI-Modell für die Entwicklung von Enzymen erfunden. Diese stellt das Start-up in seinem eigenen Labor her. Pharmaunternehmen benötigen diese Enzyme für die Herstellung von Medikamenten.
Neue Enzyme für Medikamente
Zusätzlich zu den 5,6 Millionen Euro aus der aktuellen Seed-Runde hat Biomatter Designs rund eine Million Euro, die bereits im vergangenen Jahr als Darlehen von Altinvestoren zur Verfügung gestellt wurden, in Unternehmensanteile umgewandelt. Insgesamt gingen somit 6,5 Millionen Euro in die Seed-Runde des Unternehmens.