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Märkte InsightSo lässt sich das Nvidia-Risiko deutlich verringern

Die verhaltene Börsenreaktion auf die erneut sehr guten Zahlen des US-Chipherstellers zeigt, dass Anleger ihr Depot vor zu viel Tech-Risiko schützen sollten, meint Handelsblatt-Redakteurin Anke Rezmer. 29.08.2024 - 19:07 Uhr Artikel anhören
Handelsblatt-Redakteurin Anke Rezmer analysiert die Lage bei Nvidia. Foto: bloomberg

Wegen der hohen Kosten für den Ausbau der Produktionskapazitäten des US-Herstellers von Chips für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz (KI) blieb die Gewinnmarge des Chipkonzerns mit 75,7 Prozent knapp hinter den Markterwartungen zurück. Und mit seinem Ausblick konnte Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang auch nicht ganz die hochgesteckten Erwartungen erfüllen.

Schon im vorbörslichen Handel sackten die Aktien deutlich ab und vernichteten einen Buchwert von 200 Milliarden Dollar, zum Börsenstart am Donnerstag verlor die Aktie gut drei Prozent. Zum Glück für die Anlieger hielten sich die Auswirkungen auf andere große Tech-Werte in Grenzen.

Strategen befürchten seit Längerem, dass Nvidia Opfer seines eigenen Erfolgs werden könnte: Das Unternehmen hat seinen Wert seit der Einführung des auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Textprogramms ChatGPT im November 2022 fast verzehnfacht und ist zum zweitgrößten Wert im US-Aktienindex S&P 500 aufgestiegen.

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