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US-WahlkampfHarris will drei Millionen neue Häuser bauen

Die US-Präsidentschaftskandidatin will der Inflation in den USA entgegenwirken. Mit einem Werbeclip richtet sie sich an Wählerinnen und Wähler in umkämpften US-Staaten. 27.08.2024 - 16:54 Uhr Artikel anhören
Der Plan von Harris soll der Inflation entgegenwirken. Foto: AP

Washington. Die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris macht mit einem neuen Werbeclip auf ihre Baupläne für drei Millionen neue Häuser in einem Vierjahreszeitraum aufmerksam. Der am Dienstag veröffentlichte einminütige Werbefilm bezieht sich auf die persönliche Geschichte der amtierenden Vizepräsidentin, die in einer Mietimmobilie aufwuchs, bevor ihre Mutter sich ein Eigenheim leisten konnte. Die Werbung richtet sich an Wählerinnen und Wähler in US-Staaten, die bei der Präsidentschaftswahl im November stark umkämpft sind, darunter Arizona und Nevada.

Harris will im Falle ihrer Wahl nicht nur mehr Häuser bauen lassen. Sie plädiert auch dafür, dass der Staat Bewohnerinnen und Bewohner, die zum ersten Mal ein Eigenheim kaufen, mit bis zu 25.000 Dollar (knapp 22.800 Euro) bezuschusst. In den USA sind Wohnkosten in den vergangenen zwölf Monaten um 5,1 Prozent gestiegen, während die Inflation 2,9 Prozent beträgt, wie das Amt für Arbeitsmarktstatistiken mitteilt.

Der Plan von Harris soll der Inflation entgegenwirken. Er stellt Eigenheimkäufern Steuervergünstigungen in Aussicht. Zudem sollen zusätzliche Anreize für Unternehmen geschaffen werden, die Mietimmobilien bauen.

Harris' Rivale bei der Präsidentschaftswahl, der republikanische Ex-Präsident Donald Trump, wurde als Immobilienunternehmer bekannt. Doch gab es Datenmaterial zufolge während seiner Amtszeit einen Mangel an verfügbarem Wohnraum, der bis heute andauert. Der Mangel wurde akuter, als die Inflation im Zuge der Erholung von der Coronavirus-Pandemie anstieg und die Lebensmittel- und Energiekosten nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zunahmen. Republikaner und Ökonomen haben US-Präsident Joe Biden vorgeworfen, durch die Pandemie-Hilfen die Inflation angekurbelt zu haben.

Trump hat selbst mehrere Ideen genannt, wie er die Wohnkosten reduzieren wolle. Im Juni sagte er unter anderem, dass ein Stopp der illegalen Einwanderung in den USA die Nachfrage nach Unterkünften reduzieren und Preise senken würde.

ap
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