Fast Food: E.coli-Ausbruch bei McDonald's in den USA – Ein Todesfall
Chicago. Ein schwerwiegender Ausbruch von Kolibakterien bei McDonald's sorgt für Aufruhr in den USA. Nach Infektionen ist die Zahl der Erkrankten nach Behördenangaben auf 75 gestiegen. Mindestens 22 von ihnen würden in Krankenhäusern behandelt, teilte die Lebensmittelbehörde FDA am Freitag mit. Zudem ist in Colorado ein Mensch nach der Infektion verstorben.
Der Vorfall überschattet den jüngsten PR-Auftritt des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, der am vergangenen Wochenende medienwirksam in einer McDonald's-Filiale Burger zubereitete und Kunden bediente.
Die Kolibakterien waren nach vorläufigen Erkenntnissen der FDA in einigen US-Filialen der weltgrößten Fastfoodkette über Zwiebeln eines Lieferanten in Hamburger der Sorte Quarter Pounder gelangt. Eine entsprechende Variante ist in Deutschland unter dem Namen Hamburger Royal bekannt. McDonald's hatte die Sorte daraufhin in einem Teil seiner 14.000 US-Filialen vorübergehend aus dem Angebot genommen. Die CDC untersucht derzeit, ob frische Zwiebeln oder Rinderhackfleisch die Ursache für die Infektionen sein könnten. Die McDonald's-Aktie notierte am Freitag zwei Prozent schwächer.
Zu den Symptomen einer E.coli-Infektion gehören starke Bauchkrämpfe, Durchfall und Erbrechen. Der Vorfall erinnert an den Ausbruch von Kolibakterien bei Chipotle im Jahr 2015, der zu Umsatzeinbußen und einem Imageschaden für das Unternehmen führte.