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Fast FoodE.coli-Ausbruch bei McDonald's in den USA – Ein Todesfall

US-Behörden zählen mittlerweile über 75 E.coli-Infektionen in zehn Bundesstaaten. Die Betroffenen gaben an, vor Krankheitsausbruch bei McDonald's gegessen zu haben. Die Aktie fällt vorbörslich. 25.10.2024 - 18:51 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Die meisten der Betroffenen nannten explizit den „Quarter Pounder“-Burger. Foto: AP

Chicago. Ein schwerwiegender Ausbruch von Kolibakterien bei McDonald's sorgt für Aufruhr in den USA. Nach Infektionen ist die Zahl der Erkrankten nach Behördenangaben auf 75 gestiegen. Mindestens 22 von ihnen würden in Krankenhäusern behandelt, teilte die Lebensmittelbehörde FDA am Freitag mit. Zudem ist in Colorado ein Mensch nach der Infektion verstorben.

Der Vorfall überschattet den jüngsten PR-Auftritt des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, der am vergangenen Wochenende medienwirksam in einer McDonald's-Filiale Burger zubereitete und Kunden bediente.

Die Kolibakterien waren nach vorläufigen Erkenntnissen der FDA in einigen US-Filialen der weltgrößten Fastfoodkette über Zwiebeln eines Lieferanten in Hamburger der Sorte Quarter Pounder gelangt. Eine entsprechende Variante ist in Deutschland unter dem Namen Hamburger Royal bekannt. McDonald's hatte die Sorte daraufhin in einem Teil seiner 14.000 US-Filialen vorübergehend aus dem Angebot genommen. Die CDC untersucht derzeit, ob frische Zwiebeln oder Rinderhackfleisch die Ursache für die Infektionen sein könnten. Die McDonald's-Aktie notierte am Freitag zwei Prozent schwächer.

In den USA sorgt ein schwerer Ausbruch von Kolibakterien bei McDonald's für Aufsehen. Wie die US-Gesundheitsbehörde CDC am Dienstag mitteilte, wurden 49 Krankheitsfälle in zehn Bundesstaaten registriert, darunter ein Todesfall in Colorado.

Zu den Symptomen einer E.coli-Infektion gehören starke Bauchkrämpfe, Durchfall und Erbrechen. Der Vorfall erinnert an den Ausbruch von Kolibakterien bei Chipotle im Jahr 2015, der zu Umsatzeinbußen und einem Imageschaden für das Unternehmen führte.

rtr
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