Lucid Air: Was die Antithese zu Tesla besonders macht
Amsterdam/Düsseldorf. Wenn ein Autotest auf dem Abschleppwagen endet, ist das meistens kein gutes Zeichen – insbesondere wenn es um ein Elektroauto geht. Oft heißt das: Die versprochene Reichweite hat nicht ausgereicht. Dass das beim Lucid Air kaum der Grund sein kann, zeigen schon die technischen Daten: 708 Kilometer weit kommt das Auto mit einer Ladung. Doch auch ein Effizienzmeister kann Pech haben. Dazu später mehr.
Der Test beginnt mit hohen Erwartungen: Der einflussreiche US-Autotester Marquee Brownlee bezeichnete den Air zuletzt gar als „beste Limousine, die je gebaut wurde“. Allerdings war er in der Topversion, die Lucid Sapphire nennt, unterwegs. Die ist mit einem Preis ab 234.000 Euro aber auch für die meisten Autokäufer unerreichbar.
Wir dagegen testen den Lucid Air Pure – die Einstiegsvariante, die hierzulande ab 85.000 Euro zu haben ist und damit künftig sogar auch in den Genuss deutscher Steuervorteile für Dienstwagenfahrer kommen könnte. Mit diesem Preis treten die Amerikaner direkt gegen die deutschen Premiumriesen wie Mercedes und BMW an.