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AutoherstellerRenault verkauft offenbar Nissan-Anteil – Steigt Honda ein?

Renault will einem Medienbericht zufolge seine 25-jährige Partnerschaft mit dem japanischen Autobauer restrukturieren. Nun soll ein anderes Unternehmen Nissan in einem schwierigen Jahr helfen. 26.11.2024 - 12:36 Uhr Artikel anhören
Im August verkündeten die eigentlichen Konkurrenten Honda und Nissan Details einer neuen Autoallianz. Foto: Bloomberg

Düsseldorf. Nissans langjähriger Partner Renault reduziert seine Beteiligung an dem japanischen Automobilhersteller. Dies berichtet die „Financial Times“ (FT). Nissan sei demnach nun auf der Suche nach einem neuen Investor, der dem Unternehmen helfen soll, ein entscheidendes Jahr zu überstehen.

Die „FT“ beruft sich auf zwei Personen, die mit den Gesprächen vertraut sind. Demnach sagten diese, dass Nissan einen langfristigen, stabilen Aktionär wie eine Bank oder eine Versicherungsgruppe sucht. Dieser solle einen Teil der Renault-Beteiligung ersetzen.

Übernimmt Honda die Aktien von Renault?

In der Zwischenzeit wolle Nissan die Bedingungen einer neuen Partnerschaft mit Honda für Elektrofahrzeuge ausarbeiten. „Wir haben zwölf oder 14 Monate Zeit, um zu überleben“, zitiert die FT einen hohen Beamten, der Nissan nahestehe.

Nissan schließe dem Bericht zufolge nicht aus, dass Honda einen Teil seiner Aktien kaufe. Allerdings würden „alle Optionen“ beim Versuch sich umzustrukturieren in Betracht gezogen werden, zitiert die FT die Personen. Nissan hat mit rückläufigen Verkaufszahlen in China und den USA zu kämpfen.

Insider, die in dem FT-Bericht erwähnt werden, sagen zudem, dass Renault offen für den Verkauf seiner Nissan-Anteile an Honda wäre. Ein anderer Insider wird zitiert, dass stärkere Beziehungen zwischen Honda und Nissan für den Konzern „nur positiv“ sein könnten. Angesichts der Schwierigkeiten des japanischen Unternehmens will nämlich auch Renault die 25 Jahre alte Nissan-Allianz umstrukturieren.

Der französische Autobauer hält dem Bericht zufolge 35 Prozent an Nissan, mehr als die Hälfte dieser Anteile sind in einem Fonds gebündelt. Diese Beteiligung will Renault demnach abbauen. Die Suche nach passenden Investoren gestaltet sich offenbar schwierig. Der FT zufolge ziehen die Probleme Nissans bereits aktivistische Investoren aus Asien an.

Allianz mit – unter anderem – Honda

Dem Bericht zufolge lehnte Nissan lehnte ab, sich zu der Suche nach einem Investor und der Möglichkeit einer Beteiligung von Honda zu äußern. Auch Honda verweigerte demnach eine Stellungnahme.

Im August verkündeten die eigentlichen Konkurrenten Honda und Nissan Details einer neuen Autoallianz, zu der auch die Nissan-Beteiligung Mitsubishi gehören soll.

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Es geht bei beiden Allianzen um gemeinsamen Softwarearchitektur, Batteriemodule und elektrische Antriebsstränge – und endlich mehr Marktanteile. Dazu sind auch auf Fahrzeugebene Synergien denkbar.

aki
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