IT: Wie Saytec Kommunen und Mittelständler vor Cyber-Attacken schützen will
München. Die Zahl der Cyberangriffe ist in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen. „Doch gerade Mittelständler und Kommunen unterschätzen die Gefahr noch immer“, sagt Selim Kuzu, CEO des IT-Spezialisten Saytec. Vielen sei nicht bewusst, was ihre Daten wert sein können.
Der Verkauf sei für die Täter oft attraktiver als Erpressung. „Und wo früher einzelne Kriminelle attackierten, stehen heute schon Maschinen hinter den Cyberattacken und bald Computer auf Basis von Künstlicher Intelligenz, die in einer Sekunde tausend Angriffe starten.“
So groß die Bedrohung, so groß ist auch der Markt für Cybersecurity. In Deutschland übersprang er laut dem Branchenverband Bitkom im vergangenen Jahr erstmals die Zehn-Milliarden-Euro-Schwelle. Etwa die Hälfte davon entfällt auf Sicherheitssoftware.
Cyberangriffe: 267 Milliarden Euro Schaden
Davon profitieren will auch Saytec. Das Münchener Unternehmen hat zum einen eine Technologie entwickelt, die das sichere Arbeiten in isolierten Netzen ermöglicht und sehr einfach zu implementieren ist. Es sei egal, ob ein Mitarbeiter im Rathaus den PC starte oder mit dem Laptop im Homeoffice arbeite. Die Technologie entspreche den Anforderungen der neuen NIS-2-Richtlinie der Europäischen Kommission, die den Druck auf Kommunen, ihre Daten zu schützen, deutlich erhöhe.