1. Startseite
  2. Meinung
  3. Kommentare
  4. Autoindustrie: Die Transformation in der Autoindustrie frisst ihre Kinder

AutoindustrieDie Transformation in der Autoindustrie frisst ihre Kinder

Die Automobilzulieferer bauen Zehntausende Stellen wegen zu hoher Kosten ab. Aber das Drama hat noch andere Gründe. Eine Domäne der Industrie verliert an Bedeutung. Ein Kommentar.Martin-W. Buchenau 23.01.2025 - 19:36 Uhr
Artikel anhören
Fertigung bei einem Zulieferer: Die Unternehmen werden durch die Elektrifizierung zunehmend zu Motorenbauern. Foto: dpa

Die deutschen Automobilzulieferer bauen nicht nur Zehntausende Stellen ab, um die Kosten zu senken, ihnen fehlt auch aus anderen Gründen zunehmend das Geld für Investitionen. Die Branche steht vor einem Umbruch.

Um die Gründe für die prekäre Lage der Branche zu verstehen, muss man zehn Jahre zurückblicken. Zu lange hatten sich die deutschen Autobauer der Elektromobilität verschlossen. Die bittere Konsequenz: Deutschland hat keine eigene Zellfertigung für die Antriebsbatterie, den teuersten Teil des Elektroautos.

Die Strategen von Bosch, ZF, Conti, Schaeffler und Mahle wollten nicht verzagen und suchten mutig ihr Heil in der Offensive, in der Eroberung neuer Felder jenseits der Batteriezellfertigung. Denn es war klar, dass in Zukunft ein erhebliches Gefährdungspotenzial für Arbeitsplätze bestand, weil ein E-Antrieb einfacher ist, weniger Teile benötigt und damit auch viel weniger Arbeitskräfte bei den Zulieferern.

Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt