Vonovia: Immobilienkonzern legt Angebot für Deutsche-Wohnen-Aktionäre vor
Berlin. Deutschlands größter Wohnimmobilienkonzern Vonovia hat am späten Samstagnachmittag den Aktionären der Deutschen Wohnen ein konkretes Abfindungs- und Ausgleichszahlungsangebot vorgelegt. Im September hatten die Bochumer bereits angekündigt, im Gegenzug den Tochterkonzern mit einem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag noch enger an sich binden zu wollen.
Es sei nun eine Einigung über den Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags sowie die Höhe von Abfindung und fester Ausgleichszahlung zwischen Vonovia und Deutscher Wohnen erzielt worden, teilten die beiden Unternehmen mit.
Demnach sei den außenstehenden Aktionären der Deutschen Wohnen eine Abfindung von 0,7947 Vonovia-Aktien je Aktie der Deutschen Wohnen anzubieten. Zudem hätten sich Vonovia und Deutsche Wohnen darauf geeinigt, dass an die außenstehenden Aktionäre der Deutschen Wohnen eine jährliche feste Ausgleichszahlung in Höhe von 1,22 Euro brutto je Aktie der Deutschen Wohnen für jedes volle Geschäftsjahr gezahlt werden soll.
Weitere Details würden in den Einladungen zu den außerordentlichen Hauptsammlungen bekannt gegeben, die in den kommenden Tagen verschickt werden sollen. Am 23. beziehungsweise 24. Januar müssen die Aktionäre von Deutscher Wohnen und Vonovia dem Vorschlag dann offiziell zustimmen.