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USAGrönland lehnt Trump-Vorschlag ab – „Sind nicht zu verkaufen“

Auf Grönland betreiben die USA eine wichtige Militärbasis. Es sei darum für die Sicherheit wichtig, Grönland zu besitzen, sagt Trump. Doch Grönland wehrt sich gegen dieses Vorhaben. 23.12.2024 - 14:59 Uhr Artikel anhören
Schnee liegt in der Hauptstadt Grönlands: Die Insel ist ein politisch selbstverwalteter Teil des Königreichs Dänemark. Foto: picture alliance/dpa

Kopenhagen. Der designierte US-Präsident Donald Trump beißt in Grönland auf Granit mit seinem Ansinnen, die Kontrolle über die zum dänischen Königreich gehörende Insel zu übernehmen. „Grönland gehört uns. Wir stehen nicht zum Verkauf und werden niemals zum Verkauf stehen“, erklärte der Regierungschef des selbst verwalteten Gebiets, Mute Egede, am Montag. „Wir dürfen unseren langen Kampf um Freiheit nicht verlieren.“

Trump hatte am Sonntag erklärt, die USA seien der Ansicht, dass es „im Interesse der nationalen Sicherheit und der Freiheit in der Welt“ eine „absolute Notwendigkeit“ sei, Grönland zu besitzen und zu kontrollieren.

Trump, der am 20. Januar die Nachfolge von US-Präsident Joe Biden antritt, erläuterte seine Vorstellungen zunächst nicht weiter. Die dänische Regierung war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Bereits während seiner ersten Amtszeit hatte Trump Interesse an Grönland gezeigt. Damals wollte er die Insel kaufen, handelte sich aber prompt eine Abfuhr der dänischen Regierung und der grönländischen Behörden ein.

Grönland ist für die USA von hoher strategischer Bedeutung. Sie haben dort einen Luftwaffenstützpunkt mit einem Frühwarnsystem für ballistische Raketen, da der kürzeste Weg von Europa nach Nordamerika über die Insel führt. Auf Grönland leben etwa 56.000 Menschen. Die Insel verfügt über eine weitgehende Autonomie. Auf eine vollständige Unabhängigkeit von Dänemark hat sie aber bislang verzichtet. Grönland ist von Kopenhagen wirtschaftlich in großem Maße abhängig.

Neben Grönland nahm Trump am Wochenende auch Panama ins Visier. Er drohte damit, dort die Kontrolle über den wichtigen Schifffahrtskanal an sich zu reißen, weil Panama die USA bei den Gebühren abzocke. Panamas Präsident José Raúl Mulino erklärte im Gegenzug, „jeder Quadratmeter des Panamakanals und des umliegenden Gebiets gehört zu Panama und wird es auch weiter tun“.

rtr
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