Brustkrebs-Medikamente: Drei Forschungsdurchbrüche geben Hoffnung
Düsseldorf. Rein statistisch gesehen wäre Eva Schumacher-Wulf eigentlich schon tot. 2004 erkrankte sie an Brustkrebs, nach fünf Jahren Therapie war erst mal alles wieder gut. Doch 2018 wurden wieder Metastasen gefunden, ihre Lebenserwartung lag bei nur zehn Monaten.
Die heute 54-Jährige ließ sich nicht unterkriegen – und hatte Glück. Innovative und neue Medikamente halten sie bis heute am Leben. „Mittlerweile sind die Behandlungen viel individueller, man kann etwa das Rückfallrisiko genauer bestimmen“, sagt Schumacher-Wulf.
Zwischen den Jahren rief sie ihren Arzt an. „Ich teilte ihm mit, dass ich gerade mein siebtes ‚letztes‘ Weihnachtsfest gefeiert habe, was wieder richtig schön war.“