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AsienNordkorea provoziert mit erneuten Raketentests

Die Raketen seien rund 250 Kilometer weit geflogen. Der Vorfall ereignete sich während eines Besuchs des japanischen Außenministers Takeshi Iwaya in Seoul. 14.01.2025 - 04:18 Uhr Artikel anhören
Nordkorea will Militär aufrüsten Foto: Handelsblatt

Seoul. Nordkorea hat erneut mehrere ballistische Kurzstreckenraketen vor seiner Ostküste abgefeuert. Die Raketen seien gegen 9.30 Uhr Ortszeit von Kanggye in der Provinz Jagang nahe der chinesischen Grenze gestartet und rund 250 Kilometer weit geflogen, teilte der südkoreanische Generalstab am Dienstag mit.

Der südkoreanische Übergangspräsident Choi Sang Mok verurteilte den Raketenstart als Verstoß gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrates und kündigte eine entschiedene Reaktion auf die Provokationen Nordkoreas an. Der Start erfolgte rund eine Woche nach dem Abschuss einer offenbar neuen Hyperschallrakete mittlerer Reichweite, dem ersten Raketentest des Nordens seit dem 5. November.

Der Vorfall ereignete sich während eines Besuchs des japanischen Außenministers Takeshi Iwaya in Seoul. Südkorea und Japan hatten zuvor am Montag angekündigt, ihre Sicherheitsbeziehungen zu verstärken. Auch US-Außenminister Antony Blinken rief bei seinem Besuch in Seoul vergangene Woche dazu auf, die bilaterale und trilaterale Zusammenarbeit mit Tokio zu vertiefen, um den wachsenden militärischen Bedrohungen aus Pjöngjang zu begegnen.

Südkorea verurteilt den Raketentest als Verstoß gegen UN-Resolutionen. Aus Geheimdienstkreisen hieß es, das Nachbarland wolle unter anderem „Trumps Aufmerksamkeit erregen“.

Der Raketenstart erfolgte nur wenige Tage vor der Amtseinführung des designierten US-Präsidenten Donald Trump, der während seiner ersten Amtszeit mehrere Gipfeltreffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un abhielt und ihre persönliche Beziehung betonte.

Südkoreanische Abgeordnete berichteten nach einem Briefing durch den Geheimdienst, dass Pjöngjangs jüngste Waffentests zum Teil darauf abzielten, „die Abschreckungsfähigkeit gegenüber den USA zu demonstrieren und Trumps Aufmerksamkeit zu erregen“.

rtr
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