Banken: Santanders stille Jagd nach Marktanteilen im Investmentbanking
Frankfurt. Das Büro im Frankfurter Omniturm wurde schnell zu klein: Anfang März sind die Investmentbanker der spanischen Großbank Santander in den Marienturm unweit der Deutsche-Bank-Türme gezogen. Seither teilen sie sich ein Hochhaus mit den Konkurrenten von Goldman Sachs.
Die Nachbarschaft passt zum neuen Anspruch von Santander: Die Investmentbanker der spanischen Großbank wollen in Deutschland künftig besonders den amerikanischen Investmentbanken und dem heimischen Marktführer Konkurrenz machen.
Inzwischen arbeiten nach Unternehmensangaben rund 130 Banker im „Corporate and Investmentbanking“ (CIB) von Santander in Frankfurt. Das Team betreut von dort die Märkte Deutschland, Österreich, Schweiz (DACH) und Skandinavien. Geht es nach Ignacio Domínguez-Adame, Chef von Santander CIB in Europa, soll das Frankfurter Büro weiter wachsen. „Das ist erst der Anfang“, unterstreicht Domínguez-Adame im Gespräch mit dem Handelsblatt.