Jens Ehrhardt: „Der Euro wird eine richtige Schwachwährung werden“
Jens Ehrhardt setzt auf defensive Aktien. Foto: Reuters, DJE Kapital
Frankfurt. Der beginnende Handelskrieg ist aus Sicht des bekannten Fondsmanagers Jens Ehrhardt schlecht für US-Technologieaktien. Im Gespräch mit dem Handelsblatt warnt der Chef der Vermögensverwaltung DJE Kapital, die Kurse könnten um 20 Prozent einbrechen. „Die Anleger sind total überinvestiert. Das ist gefährlich.“
Die lange Zeit schlechtere Entwicklung der europäischen Börsen im Vergleich zur Wall Street könnte dagegen nach Ansicht des 82-Jährigen enden, wenn die europäischen Länder über mehr Staatsschulden die Konjunktur ankurbeln würden. Die Abschaffung der deutschen Schuldenbremse sei unausweichlich. Ehrhardt glaubt dann an einen Kursschub: „Ein Dax von 30.000 in vier Jahren ist möglich.“