Steuererklärung 2024: Bei diesen Punkten schaut das Finanzamt ganz genau hin
Frankfurt. Sie wurden jedes Jahr mit Spannung erwartet: die sogenannten Prüffelder der Finanzverwaltung in Nordrhein-Westfalen. Sie zeigten, welche Bereiche Finanzämter in den Einkommensteuererklärungen besonders genau prüften. Doch ab diesem Jahr gibt die Finanzverwaltung NRW dazu keine Informationen mehr heraus. Zuletzt waren zumindest noch die Steuerberater im Bundesland informiert worden und konnten mit der Steuererklärung direkt die passenden Belege schicken.
Hintergrund der Änderung ist laut Steuerberaterkammer Düsseldorf das sogenannte „Rabe“-System. Das steht für „Referenzierung auf Belege“. In der Steuererklärungssoftware Elster können darüber Belege digital mit der Steuererklärung verknüpft werden. Deshalb sei die Bekanntgabe von Prüffeldern nicht mehr nötig.
Doch auch ohne eine solche Liste gibt es etliche Angaben, bei denen Finanzämter bundesweit häufig besonders kritisch sind. Unsere Übersicht zeigt, in welchen Fällen Nachfragen wahrscheinlich sind, wann es sinnvoll ist, Belege direkt mitzuschicken – und wann dies sogar verpflichtend ist.