Wahl in Hamburg: Katharina Fegebank – „Quietschgrün bringt uns nicht weiter“
Berlin. Trotz des schwachen Ergebnisses der Grünen bei der Bundestagswahl erwartet Katharina Fegebank ein gutes Resultat für die Bürgerschaftswahl in Hamburg.
Die Zweite Bürgermeisterin der Stadt und Grünen-Spitzenkandidatin sagt vor der Wahl am Sonntag: „Ich glaube, die Menschen wissen es zu schätzen, dass sich Rot-Grün in Hamburg wohltuend von dem Ampel-Gehampel in Berlin abgesetzt hat.“ Bei einem schlechten Ergebnis für die Grünen drohe in Hamburg eine „Stillstands-GroKo wie im Bund“, betont sie im Handelsblatt-Interview: „Einige scheinen schon vergessen zu haben, was dieses Bündnis mit Deutschland gemacht hat.“
Den Grünen im Bundestag rät Fegebank, nicht vom Kurs der Mitte abzuweichen. „Wir dürfen keine Krawallopposition werden, es braucht eine kraftvolle, aber konstruktive Opposition“, sagt sie. Die Grünen müssten sich klar werden, ob der Platz in der Opposition der sei, den die Partei dauerhaft einnehmen wolle: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht die Antwort sein wird.“